Roswita wird uns fehlen!

 – von Markus Bals

Mit Bestürzung mussten wir vom Tod un­se­rer lang­jähri­gen und ver­dien­ten Wan­der­freun­din Roswita Knoblauch er­fah­ren.

Roswita wurde am 27. Dezember 1947 als Weih­nachts­kind ge­bo­ren und hatte be­reits früh als Gärt­ner­in im Be­trieb des SGV-Vor­sit­zen­den A.W. Bruns Kon­takt zum Sau­er­län­di­schen Ge­birgs­ver­ein.

Als Mutter der Sippe Knob­lauch brachte sie ihren Mann Man­fred und die bei­den Söhne Mi­cha­el und Mar­kus früh zum SGV. Man­fred war einige Jahre als Wege­wart aktiv, die bei­den Söhne fanden früh zur SGV-Ju­gend­grup­pe. Beide sind heute noch im SGV-Vor­stand tätig. Auch der En­kel Kevin ar­bei­tet im Ab­teil­ungs­vor­stand mit.

Roswita gehörte lange Jahre dem SGV-Ab­teil­ungs­vor­stand an. Unter ihrem Sohn Mi­cha­el, der als 1. Hüt­ten­wart der Ka­me­ner Hütte fun­gier­te, war sie einige Jahre stell­ver­tre­ten­de Hüt­ten­war­tin.

Roswita wurde durch ihr En­ga­ge­ment zu Ver­an­stal­tun­gen mit ihren De­ko­ra­tio­nen au­gen­fäl­lig. Sie war der Ak­tiv­pos­ten bei den jähr­lich statt­fin­den­den Wan­der­kehr­aus-Fei­ern. Bei den Ar­beits­ein­sät­zen an der Ka­me­ner Hütte und beim Na­tur­schutz im Dol­len­bruch war sie eine ge­frag­te Hilfe. Für ihren eh­ren­amt­li­chen Ein­satz wurde sie 2002 mit dem Sil­ber­nen Eh­ren­zei­chen des SGV aus­ge­zeich­net.

Aber auch die Wan­der­ak­ti­vi­tä­ten kamen bei ihr nicht zu kurz. Sie hat an zahl­rei­chen mehr­tä­gi­gen Strec­ken­wan­der­un­gen teil­ge­nom­men; einige male gar auf dem 34 km langen Mau­ri­tius-Weg um Frön­den­berg.

Durch eine lang­sam schlei­chen­de Krank­heit kon­nte sie nicht mehr häu­fig an SGV-Ver­an­stal­tun­gen teil­neh­men. Durch ihre ste­tige Hilfs­be­reit­schaft und ihr freund­lich­es Wesen wird sie uns im­mer in Er­in­ner­ung bleiben.

 

Klaus-Dieter Steffan

 

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